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16.07.2013

Videoüberwachung in Leonding?

geschrieben von Grüne Leonding

"Videoüberwachung in der Rathaustiefgarage und an neuralgischen Stellen"

So lautete der Antrag einer anderen Partei bei der Gemeinderatssitzung am 27. Mai 2013. Unsere Recherche bei der Leondinger Polizei ergab, dass der Behörde „keinerlei Übergriffe auf Personen in der Leondinger Tiefgarage bekannt“ seien. Ergebnis brachte der Antrag im Gemeinderat keines, allerdings werden Erkundigungen eingezogen, ob es in Leonding Stellen gibt, die eine Überwachung der Bevölkerung und damit einen Eingriff in die Privatsphäre rechtfertigen. Es ist auch eine Frage der Verhältnismäßigkeit: Eine Videoüberwachung ist relativ teuer, da meistens eine Vielzahl an Kameras und somit Speichermöglichkeiten vorhanden sein müssen. Diese müssen auch gewartet, geprüft und gesichert
werden.

Videokameras bringen nur eine oberflächliche Entlastung und sorgen nur für momentane Ruhe.


Die tatsächlichen Probleme bleiben oftmals unangetastet und verschieben sich an andere Örtlichkeiten. Maria Haberpointner-Schlagnitweit: "Das Schüren von Ängsten ist ein oberflächliches, leicht durchschaubares Spiel und darf nicht benutzt werden für dubiose politische Interessen!"