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So könnten die Dächer Leondings bald aussehen  

20.02.2020

Solarstrom aus Leonding: neuer Anlauf

geschrieben von Grüne Leonding

Bereits im Jahr Herbst 2017 haben die Grünen Leonding mit Umweltstadtrat Sven Schwerer vorgeschlagen, Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Dächern anzubringen. Damals war der Vorschlag, ein Bürgerbeteiligungsmodell zu verwirklichen, bei dem der Gemeinde kaum Kosten einstanden wären. Über 200.000 kWh Strom hätten so pro Jahr erzeugt werden können. Der Vorschlag wurde damals allerdings von ÖVP, FPÖ, Neos und der SPÖ unter dem damaligen Bürgermeister Walter Brunner "zur weiteren Bearbeitung" in den Umweltausschuss geschoben und somit faktisch auf Eis gelegt. Dort wurden weitere Initiativen allerdings nicht unterstützt.

Der Vorschlag war, mit fünf Dächern zu starten und diese einem Unternehmen zu Verfügung zu stellen, das darauf Photovoltaikanlagen nach einem Bürgerbeteiligungsmodell errichten wollte. Dabei hätten sich Bürgerinnen und Bürger mit einem Investment beteiligen können und dafür in der Folge Zinszahlungen erhalten. Trotz fehlender Unterstützung im Gemeinderat blieben die Grünen Leonding weiterhin mit den anderen Parteien sowie mit den zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Rathaus im Gespräch.

Nun starten wir einen neuen Anlauf, diesen ersten Schritt Leondings Richtung Klimaneutralität zu machen: in Anbetracht der drohenden Klimakrise ist es an der Zeit, dass auch Leonding Verantwortung für unsere Umwelt übernimmt. Doch klar ist: es muss in den nächsten Jahren noch viel mehr passieren - anstatt immer einige Jahre hinter anderen Städten hinterherzuhinken, muss Leonding führend bei Innovationen und sauberen Technologien werden!

 

„Wir schreiben nun das Jahr 2020 und Österreich braucht eine Energiewende dringender als je zuvor. Wir werden weiterhin mit der Bürgermeisterin das Gespräch suchen und dafür kämpfen, dass die Stadt Leonding mit gutem Beispiel voran geht und durch die Installation von Solarkraftwerken auf Gemeindedächern einen raschen und einfachen Beitrag zum Klimaschutz leistet.“

Hintergrund: Wo könnte in Leonding Solarenergie gewonnen werden?

Folgende fünf Flächen wurden bereits 2017 auf Tauglichkeit überprüft:

  1. Kindergarten Doppl-Hart: 25 kWp
  2. Kindergarten Hainzenbachstraße: 40 kWp
  3. Volksschule Doppl-Hart: 40 kWp
  4. Schulzentrum Hart: 100 kWp
  5. Rathaus Leonding: 40 kWp

Insgesamt könnten allein mit diesen Flächen ca. 230.000 kWh im Jahr erzeugt werden.

Dein Ansprechpartner zu diesem Thema

Sven Schwerer


Stadtteil  Reith
Beruf  Physiklehrer u.a.
Telefon  0650 7600180
E-Mail  sven.schwerer@gruene.at