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Die Obstgärten in St. Isidor müssen erhalten bleiben!  

17.11.2018

Leondinger Grünzug in größter Gefahr!

geschrieben von Sven Schwerer

Für große Aufregung sorgt zur Zeit eine Stellungnahme der Gemeinde an das Land OÖ, die im Rahmen der letzten Gemeinderatssitzung abgestimmt wurde. Dabei ging es um die Obstgärten in St. Isidor.

Vorweg: Es gab keine Umwidmungen. Es besteht aber tatsächlich der Wunsch seitens Land OÖ, große Teile des Gebietes für Wohnen und Betriebe zu nutzen. Eigentümerin ist unter anderen die Diözesane Immobilienstiftung. (*) Daher nimmt das Land OÖ das Gebiet in das örtliche Entwicklungskonzept auf. Die Stadt Leonding konnte dazu lediglich eine Stellungnahme abgeben. Die Aufnahme ins Entwicklungskonzept heißt noch nichts, da die Umwidmung in der Zuständigkeit der Gemeinde liegt.

 

Wir als Grüne Leonding sind überzeugt: Die Obstgärten und Spargelfelder müssen bleiben!

Der Grünzug in Sankt Isidor hat seit Jahrzehnten die spezielle Kennzeichnung „wichtiger städtischer Belüftungskorridor“, warum soll dies nun aufgegeben werden? Brauchen wir keine Luft mehr?
Außerdem sind in Leonding Betriebsbaugebiete noch ausreichend vorhanden. Das UNO-Shopping-Gelände ist wieder einmal verfügbar und auch beim Technologiering sind noch ausreichend Flächen vorhanden. „Zu teuer“ klingt in diesem Zusammenhang reichlich absurd, was soll an den Obstgärten billiger sein? Die Stadt Leonding muss hier Spekulationen entgegentreten.

 

(*) Aktualisierung am 19. November 2018, um 16:40 Uhr: Hier stand bisher, dass die Eigentümerin die Caritas ist.

 

Die Obstgärten in St. Isidor:

 

„Statt immer neue Flächen umzuwidmen sollten wir bereits gewidmete oder bereits versiegelte Flächen nutzen - Umweltschutz muss wichtiger sein als Bodenspekulation!“