Aktuelles aus dem Gemeinderat: Juni Teaser Image

  

30.06.2017

Aktuelles aus dem Gemeinderat: Juni

geschrieben von Lukas Linemayr

Viele wichtige Punkte standen dieses Mal auf der Tagesordnung des Leondinger Gemeinderats: von schnellerem Internet für Schulen bis zu neuer Gastronomie im Herzen Leondings.

Das ehemalige Stadtcafe wird adaptiert

Das ehemalige Stadtcafe befindet sich im Rathaus neben der Bücherei. Nach 4 Jahren Leerstand soll nun ein neuer Gastronomiebetrieb das Zentrum von Leonding beleben.  Wir haben uns dafür eingesetzt, dass die Räumlichkeiten zeitgemäß eingerichtet werden und möglichst bald ein Pächter oder eine Pächterin  gefunden wird, die das Angebot an Lokalen in Leonding bereichert. Die Stadtgemeinde ist im Gespräch mit Fr. Maleewan Fuchs, die ein hervorragendes kleines Thai-Restaurant in Linz betreibt. 

Straßenbenennung „Ahornweg“

Hinter dem Eurospar am Harter Plateau soll eine neue Straße gegen unsere Stimmen den Namen eines Baumes bekommen, der hoffentlich dort auch gepflanzt werden wird. Wir finden, "Ahornweg" klingt nach Schlafstadt und reichlich fantasielos. Leider gibt es in Leonding neben vielen Männern erst zwei Frauen, nach denen Straßen benannt wurden. Wir haben deshalb die Physikerin Lise Meitner als Namensgeberin vorgeschlagen.

Glasfaser in Leondinger Schulen

Einstimmig beschlossen wurde, dass alle Leondinger Pflichtschulen  eine Glasfaserverbindung erhalten werden, damit die Kinder und Jugendlichen den sicheren Umgang mit digitalen Medien  erlernen können. Dazu kommen durchgängige Verkabelungen in den Schulgebäuden und die Adaptierung der Hard- und Software. Bis 2019 soll die gesamte IT-Infrastruktur der Leondinger Schulen auf den allerneuesten Stand gebracht werden. 

Öffentliches WC

Bis jetzt war nicht ersichtlich, dass das WC beim Imbissstand (vormals „Blaue Lagune“) bei der Sporthalle öffentlich zugänglich ist. Auf unsere Anregung hin soll im Stadtpark zukünftig auf das WC hingewiesen werden, da dort diese Infrastruktur fehlt.

 

Vorerst kein Holsystem bei der Altpapiertonne

Der Gemeinderat  beriet über die Vor- und Nachteile eines Holsystems bei den Altpapiertonnen im Einfamilienhausbereich. Viele Mitglieder der anderen Fraktionen sprachen sich trotz der guten Erfahrungen in Nachbargemeinden dagegen aus.  Zum Beispiel in Traun wissen viele BewohnerInnen zu schätzen, dass sie ihr Altpapier nicht mehr zu Sammelstellen bringen müssen. Vorteile wären außerdem die Entlastung der Altstoffsammelinseln und geringere Reinigungskosten, weniger Abfalltourismus und weniger Altpapier im Restabfall.

„Es wird 15 % mehr Papier gesammelt, es gibt weniger Fremdmaterial beim Papier, es landet weniger Papier im Restmüll. Unzählige Vorteile liegen auf der Hand.
Es ist noch nicht vorbei, wir werden weiterhin Überzeugungsarbeit leisten.“